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11.9.2010 : 0:43 : +0200

Vermögensplanung

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist stets der wichtigste Aspekte innerhalb des Erstgespräches zu einer Baufinanzierung. Jeder Kreditgeber frägt vorab, welche finanzielle Substanz vorliegt und errechnet erst auf dieser Basis die Finanzierungsleistung.

Als Eigenkapital kann u.a. definiert werden:

  • Bargeld
  • Festgeld - Spargeld - Tagesgeldkonto
  • Wertpapiere - Aktien - Fonds - Schatzbriefe
  • Immobilienbesitz
  • Bausparverträge (Sparsumme)
  • Lebensversicherung (Laufzeit/Kapitalhöhe)
  • Arbeitgeberdarlehen (oftmals zinsfrei)
  • Bürgschaften
  • usw.

Generell ist die Empfehlung, daß mindestens 20% Eigenkapital gegenüber der komplett benötigten Finanzierungssumme stehen sollten. Je höher allerdings dieser Anteil ist, desto risikominimierter ist die Baufinanzierung. Ebenfalls gewähren Kreditinstitute aufgrund eines niedrigeren Risikos auch einen minimal geringeren Zinssatz - Verhandlungsbasis!

Eigenleistungen

Unter Eigenkapital kann man auch die Eigenleistung verstehen, die der Bauherr am Eigenheim erbringt. Auf diese Weise lassen sich schnell sehr viele kostspielige Handwerkerrechnungen einsparen und die Höhe der Baufinanzierung minimieren.